Hydrotherapie

Vielseitig und kompetent.
Interdisziplinäre Behandlung in einem multiprofessionellen Team.

Hydrotherapie

Das „Wassertreten“ - eine Anwendung der Hydrotherapie - wurde von Pfarrer Kneipp zwar nicht erfunden aber aufgenommen, weiterentwickelt und mit Begeisterung unter die Leute gebracht. Zu seiner Zeit hatte er grosse Erfolge vorzuweisen, was die Akzeptanz dieser Therapieform auch in schulmedizinischen Kreisen förderte. Das Wassertreten ist eine der bekanntesten Kneipp-Anwendungen und hat eine ausgleichende Wirkung auf den Körper. Für eine gute Wirkung sollte das „Wassertreten“ wiederholt über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Im Freien eignet sich der saubere Bach, das Seeufer oder unser Wasserbecken

Für welche Beschwerden ist „Wassertreten“ hilfreich?

  • bei Hypertonie und Hypotonie
  • Krampfadern
  • Hautkrankheiten
  • Infektionsanfälligkeit der Atemwege
  • Psychosomatische Beschwerden: Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, funktionelle Herzbeschwerden, Verstopfung und Durchfall
  • Stresssymptomen:
    Reizbarkeit, Schlafstörungen, ängstlich-depressive Entwicklung, Zittern der Hände, Schweissausbrüche in Ruhe, Konzentrationsstörungen, erhöhte Herztätigkeit

Wann sollten Sie nicht „Wassertreten“

  • bei Harnwegsinfektionen
  • bei Blasen- und Nierenkrankheiten
  • bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen
  • und natürlich sollten Sie davon Abstand nehmen, wenn Sie frieren, kalte Füsse haben oder sich dem Kältereiz nicht gewachsen fühlen

Korrektes „Wassertreten“

  1. Wichtig ist, dass Sie warme Füsse haben und nicht frieren.
  2. Schuhe und Strümpfe ausziehen und die Hose bis auf Kniehöhe hochkrempeln.
  3. Führen Sie das „Wassertreten“ mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit durch. Ihre Atmung sollte ruhig und tief sein. Führen Sie keine ablenkenden Gespräche.
  4. Betreten Sie das Becken und schreiten Sie im „Storchengang“ dem Geländer folgend durchs Wasser. Hierbei wird abwechselnd jeweils ein Bein bei gesenkter Fussspitze ganz aus dem Wasser gehoben.
  5. „Wassertreten“ kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden, wobei die Wirkung bei tiefen Wassertemperaturen effektiver ist.
  6. Passen Sie die Anzahl Durchgänge beim „Wassertreten“ der Jahreszeit und ihrem situativen Energiehaushalt an.
  7. Nach dem „Wassertreten“ wird das Wasser lediglich mit den Händen abgestreift.