Psychotherapeutische Angebote

Gesprächstherapie

Gespräche werden im Lauf des Klinikaufenthalts in vielfältiger Weise angeboten – von der Bezugsperson, vom Arzt, von der Psychologin, dem Seelsorger oder dem Sozialarbeiter, einzeln oder in einer Gruppentherapie. Nicht zu unterschätzen sind aber auch scheinbar «nebensächliche» Gespräche bei Gruppenaktivitäten, im Kreativatelier oder bei Tisch.

Je nach Problemkonstellation wird die Gesprächshäufigkeit sehr unterschiedlich sein. Oft ist in der akuten Krise eine reguläre Gesprächstherapie nicht angebracht und erst wieder ambulant möglich. Wir sehen Menschen nicht nur in ihrem persönlichen Erleben, sondern auch im Kontext ihres Umfeldes.

Im Vordergrund steht die Verarbeitung der psychischen Krankheit, die Trauer über Verluste, aber auch zwischenmenschliche Konflikte mit Partner, Kindern, Familie, Freunden und Mitarbeitern. Nicht selten geht es darum, eine neue Aufgabe beziehungsweise eine neue Rolle zu finden und Veränderungen zu bewältigen.

Schliesslich gilt es auch, sich wiederholende Konfliktsituationen, Verhaltensmuster und Lösungsstrategien herauszuarbeiten. Mit welchen Grundannahmen, Einstellungen und Interpretationen geht eine Person an ihr Leben heran? Dabei ist es unser Ziel, nicht primär die Probleme zu betonen, sondern Ressourcen und Lösungen aufzuzeigen, die eine Rückkehr ins Leben ermöglichen.

Fachlich gesprochen, kommen bei den Gesprächen folgende Therapieelemente zum Tragen:


Interpersonelle Therapie der Depression


Systemische Therapie


Kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze


Gruppentherapie


Ergänzt werden diese Aspekte durch das Angebot der Seelsorge.