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Für Patienten Die Klinik Bildung

Atemtherapie
In der Atemtherapie arbeitet die Therapeutin in Einzel- und Gruppenstunden mit dem «erfahrbaren Atem» nach Prof. Ilse Middendorf. Das heisst, der Patient wendet sich seinem Körper und seinem Atem zu, ohne ihn willentlich zu beeinflussen.

Der Atem ist Leben
Er ist Lebensbegleiter und versorgt den Körper mit Sauerstoff.

Der Atem bewegt
Im Einatem werden Körperwände weit. Wenn mich mein Ausatem verlässt, schwingen die Körperwände wieder zurück.

Der Atem ist Rhythmus
Einatem – Ausatem – Atemruhe.
Sind diese drei ausgewogen, ist der Mensch ausgeglichen. Eingebettet in das vegetative Nervensystem, reagiert der Atem unmittelbar auf die feinsten Seelenregungen. Dies zeigt sich auch in unserer Sprache: «Vor Schreck stockt mir der Atem» oder «Jetzt kann ich aufatmen».

Vergessene oder aktuelle Belastungen beeinflussen den Atem negativ, freudige Nachrichten lassen ihn weit schwingen und beflügeln. Im Atemrhythmus spiegelt sich die körperliche, seelische und geistige Befindlichkeit des Menschen. In ihm werden uns unsere Lebens- und Verhaltensmuster bewusst. Dieses Bewusstwerden schenkt die Chance, Eigenverantwortung für sich und das Leben zu übernehmen.

Was bewirkt die Atemtherapie?
In der Atemtherapie findet man den Atem- und Lebensrhythmus. Die Lust an der Bewegung und an der Belebung wird geweckt. Das Körperbewusstsein und die Sensibilisierung der Empfindung kann sich entwickeln. Körperliche Verspannungen und seelische Verstimmungen werden wohltuend beeinflusst und innere Lebenskräfte werden aktiviert.
 
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